Donnerstag, 10. September 2026
 

+ Düsseldorfer Rapper Beslik: Alles unmöglich? + Der neue Rat (7): Grüne müssen klein anfangen + Fernsehpreis für Ehring und Jacobs vom Kommödchen + 

 
  
Guten Morgen ,

oder auch: „Guten Morgen, Deutschland, mich würd’ freuen, wenn ihr alle eure Fresse halten würdet.“ Keine Sorge, liebe Leser:innen, diese Zeile stammt nicht von mir, sondern vom Düsseldorfer Rapper Beslik. Der sorgte diesen Sommer für Schlagzeilen und wurde kürzlich von einem Festival in Chemnitz ausgeladen. Der Grund: seine Äußerungen. Was ist da los?

Beslik, bürgerlich Nicholas Johannes Busch, lebt seit dem Abitur in Düsseldorf und studierte einige Jahre Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität. Heute schlägt er als Solokünstler eine rohe, existenzialistische Richtung ein. Sein Album „Lieder, die ich geschrieben habe, anstatt aus dem Fenster zu springen“ landete damit auf Platz 37 der deutschen Albumcharts. Im Dezember wird er im Zakk auftreten, unter dem Motto: „Der Meister kommt zurück ins Dorf“.

Zugegeben, es gibt Tage, da könnte ich Besliks wenig charmantem Morgengruß etwas abgewinnen. Nach dem Scrollen durchs Handy fällt mir das Aufstehen oft schwerer: lauter kontroverse Meinungen, oft von Leuten, deren Geschäftsmodell meine Empörung ist.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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