Dienstag, 19. Mai 2026
 

+ "Neben-Kosten" der neuen Oper + Asbest: Gefahr und Baubremse in den U-Bahnhöfen + Flingern und Düsseltal sind stark versiegelt + 

 
  
Guten Morgen ,

erinnert sich jemand an die Debatte um die Zwischenspielstätte für die Oper? Als die Stadt noch plante, am alten Standort an der Heinrich-Heine-Allee die neue Spielstätte zu bauen, entwickelte man Ideen, wo Orchester und Ensemble während der Bauarbeiten auftreten können. Die Pläne schwankten zwischen kreativ und bieder sowie teuer und sehr teuer.

Die hohen zweistelligen Millionenbeträge waren anschließend dankbare Argumente, um das umgeworfene Vorhaben zu begründen. Der Wechsel an den Standort am Wehrhahn, den der Oberbürgermeister und eine Mehrheit im Stadtrat vollzogen, erschien plötzlich auch deshalb sinnvoll, weil man das Geld fürs Interim spart. Es sei schließlich viel günstiger, die alte Oper noch ein paar Jahre zu betreiben.

Schauen wir mal, würde ich sagen. Denn ab heute beraten die politischen Gremien über die Kosten – und die in den Unterlagen genannten Summen sind schon jetzt beachtlich. Die 30-Millionen-Grenze wird sicher geknackt, deutlich mehr wäre keine Überraschung.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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