Donnerstag, 07. Mai 2026
 

+ Ein Wunder namens Rheinufertunnel + Stadtsparkasse: was auf die geschlossenen Filialen folgte + Die Kreativ-Szene lädt ein +

 
  
Guten Morgen ,

einmal unternahm ich in Düsseldorf etwas total Verbotenes. Ich glaube nicht, dass ich dafür noch belangt werden kann. Sollte es doch geschehen, streite ich alles ab. Also, hier die Geschichte: Eines Nachmittags vor ein paar Jahren begaben sich vier Personen, darunter ich, zu Fuß in den Rheinufertunnel. Das ist etwas, was man tunlichst nicht tun sollte.

Ich war zu der Zeit an einem Buchprojekt eines alteingesessenen Düsseldorfer Ingenieurdienstleisters beteiligt. Das Buch dokumentierte das Wirken der Firma, die unter anderem den Bau des Rheinufertunnels federführend bewerkstelligt hatte.

Die vier Leute, das waren der Chef der Firma, die Düsseldorfer Planungsdezernentin, ein Fotograf und ich. Chef samt Dezernentin im Tunnel – ein gutes Foto, meinten wir. Sollte die Polizei uns stoppen, würden wir sagen: Na hören Sie mal, das ist der Mann, dessen Firma den Tunnel gebaut hat. Er ist quasi sein Eigentum!

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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