Dienstag, 24. März 2026
 

+ Düsterer Polit-Roman aus Düsseldorf + Gastro-Tipps: Georgische Gastfreundschaft + Jacques Tilly kommt zur VierNull-Matinee +

 
  
Guten Morgen ,

wenn ich mit einem neuen Buch anfange, lese ich nie, was auf dem Rücken oder im Einband steht, aber immer, was über die Autorin oder den Autor geschrieben wird. Bei „Wölfe mitten im Mai“ (Dahlemer Verlagsanstalt) hat sich das besonders gelohnt.

Über Autor Aksel Seul steht dort Folgendes: „Nach Jahren in Berlin-Kreuzberg zog er ins Wendland und wurde Zimmerer. 2011 begann er zudem als Gleitschirmfluglehrer zu arbeiten, 2012 erfolgte der Umzug nach Düsseldorf. Seit seiner Jugend, die er als Schulabbrecher und Punk im Berlin der 80er Jahre verbrachte, ist das Schreiben Teil seines Lebens.“

Ungewöhnliche Worte an einer Stelle, an der gerne sonst zwei Wohnsitze und ein halbes Dutzend mehr oder minder renommierte Auszeichnungen stehen. Der Mann mit diesem Lebenslauf erzählt in seinem neuen, seinem zweiten Roman eine Geschichte, die 2021 in Düsseldorf beginnt und in einer nicht allzu fernen Zukunft endet. In dieser Zeit übernehmen Rechtsextreme in der Stadt und im Land die Macht.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Unser Journalismus ist werbefrei und unabhängig, deshalb können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Sichern Sie sich unbegrenzten Zugang mit unserem Start-Abo: die ersten sechs Monate für insgesamt 1 Euro. Danach kostet das Abo 10 Euro monatlich. Es ist jederzeit kündbar.

Start-Abo: 6 Monate für 1 Euro

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen

facebook icon instagram icon linkedin icon
© 2026 VierNull Media UG. Alle Rechte vorbehalten. Der Newsletter ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung von VierNull Media UG.