Mittwoch, 18. März 2026
 

+ Personalrat kritisiert Stadtverwaltungs-Rotstift + Was für und gegen Strack-Zimmermann als Retterin der Bundes-FDP spricht + Stephan Keller veröffentlicht Nebeneinkünfte +

 
  
Guten Morgen ,

die harten Fakten sind unstrittig: Die Kommunen in NRW sind hoch verschuldet. Einschließlich der Beteiligungen waren es rund 95 Milliarden Euro am Jahresende 2024. Besonders schlecht schnitt dabei Mülheim an der Ruhr mit eine Pro-Kopf-Verschuldung von 12.065 Euro ab, Düsseldorf steht im Vergleich der kreisfreien Städte mit 3945 Euro hingegen noch ganz gut da, nur in Hamm war der Wert noch geringer.

Die sinnvollen Folgen daraus sind hingegen hochumstritten. Auf der einen Seite steht das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Dort rechnete man zuletzt vor, dass Länder und Kommunen rund 60.000 Stellen einsparen könnten. In den meisten Bundesländern sei die Anzahl der kommunalen Beschäftigten zwischen 2015 und 2022 stärker gestiegen, als es notwendig gewesen wäre. Auf der anderen Seite steht die Gewerkschaft Verdi, die schon jetzt eine chronische Überbelastung des städtischen Personals sieht und immer wieder vor Stellenkürzungen warnt.

Irgendwo dazwischen stehen der Deutsche Städtetag und die vielen Kommunen, über deren Stellenabbau in den vergangenen Wochen und Monaten berichtet wurde: von Wuppertal über Neustrelitz bis nach Reutlingen. Tag für Tag wägen hier lokale Verantwortliche ab – zwischen Haushaltsrettung und dem Erhalt funktionierender öffentlicher Dienstleistungen. Es ist ein Konflikt, der nun auch Düsseldorf erreicht hat.  

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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