Montag, 16. März 2026
 

+ Was die Wahl des neuen FDP-Chefs bedeutet + Nicht OB – und nun ganz unterschiedlich unterwegs + Mit Genehmigung über "Das Leben des Brian" lachen +

 
  
Guten Morgen ,

die Düsseldorfer FDP hat sich am Samstag deutlich verändert. Ob das auch mit ihrem neuen Vorsitzenden Ulf Mainzer zusammenhängt, werden die Zeit und er noch zeigen. Sicher ist zunächst einmal nur, dass es das bisherige Machtzentrum nicht mehr geben wird.

Der Parteitag im Townhouse in der Carlstadt (formerly known as Kolpingsaal) war so gut besucht, dass regelmäßig weitere Stühle an die Sitzreihen drangeschoben werden mussten. Am Ende gaben mehr als 230 Liberale ihre Stimme ab – und das bei rund 1000 Mitgliedern, die der hiesige Kreisverband hat.

134 Anwesende wählten Ulf Mainzer zum neuen Parteivorsitzenden, 97 votierten für Mirko Rohloff, den Chef der Fraktion im Stadtrat. 58 zu 42 Prozent bedeutete ein deutlicheres Ergebnis, als es die vorherigen Debatten und die Stimmung vermuten ließen. Reichlich Anhänger der zwei Kandidaten beteiligten sich an der Aussprache über die vergangenen zwei Jahre, stellten fiese Fragen nach den Bewerbungsreden der beiden, jubelten, buhten und klatschten im Stehen. Um Inhalte ging es bei alledem kaum – dafür um Stil, Kommunikation, zu viel oder zu wenig Mut, Erfahrung und Zeit für die anstehenden Aufgaben.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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