Mittwoch, 21. Januar 2026
 

+ Die Looney Tun(es) wollen in die Darts-Bundesliga + Dabei, nur anders: Charaf geht als Roboter zur Schule + Meine Empfehlung: Mor ve Ötesi in der Tonhalle +

 
  
Guten Morgen ,

ich habe von Darts so viel Ahnung wie der durchschnittliche sportbegeisterte Deutsche. Ein paar Wochen lang rund um den Jahreswechsel läuft die Weltmeisterschaft im Hintergrund, den Rest des Jahres gibt es genug andere Sportarten, die ich dann doch noch interessanter finde. Natascha geht das anders. Erst lernte sie beim Arbeiten bei ihrer Mutter in der Birkenklause viele verrückte Darter kennen, dann begann sie selbst zu spielen. Am Samstag kämpft sie mit ihren „Looney Tun(es)“ um den größten Erfolg der Mannschafts-Geschichte. In Bornheim geht es um den Aufstieg in die Bundesliga West.

„Das war am Anfang ein typischer Kneipenspaß“, sagt Natascha. 2012 habe sich die Mannschaft gegründet, die mittlerweile in der Pief im Zooviertel ihre Heimspiele austrägt. In einer Schnapsidee hätten sich die Gründungsmitglieder entschieden, für jede:n eine passende Looney-Tunes-Figur auf dem Rücken zu tragen. Über die Jahre wandelte sich das Team, nur Natascha blieb übrig. In Düsseldorf gehört sie schon länger zur Spitze, seit der vergangenen Saison ist nun auch der Bundesliga-Aufstieg möglich, ohne beim Scheitern aus der alten Liga zu fliegen. Beide Male sind die „Looney Tun(es)“ lokaler Meister geworden. „Letztes Mal haben wir richtig Haue gekriegt“, sagt Natascha über den ersten gescheiterten Bundesliga-Anlauf. Auch am Samstag müssten sie wohl über ihr eigentliches Leistungsmaximum hinauswachsen.

Natascha und ihr Team spielen E-Darts. Anders als die Stars bei der Weltmeisterschaft werfen sie auf Automaten. In der Theorie ist es dasselbe Spiel, in der Praxis schwören viele darauf, nur eins von beidem wirklich gut zu beherrschen. „Das ist viel Kopfsache“, sagt Natascha. „Uns gefällt E-Darts besser, weil die Stimmung besser ist. Beim Steel Darts muss man leiser sein, das ist nicht unsere Welt. Wir grölen gerne mal die Kneipe zusammen.“ Früher waren beide Szenen sehr abgetrennt, heute vermischen sie sich. Auch bei den „Looney Tun(es)“ gibt es heute Aktive, die beides spielen. Vorbei die Zeiten, als sie als „Steckdosen-Darter“ nicht ernstgenommen wurden.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

Unser Journalismus ist werbefrei und unabhängig, deshalb können wir ihn nicht kostenlos anbieten. Sichern Sie sich unbegrenzten Zugang mit unserem Start-Abo: die ersten sechs Monate für insgesamt 1 Euro. Danach kostet das Abo 10 Euro monatlich. Es ist jederzeit kündbar.

Start-Abo: 6 Monate für 1 Euro

Schon Mitglied, Freundin/Freund oder Förderin/Förderer?

Hier einloggen

facebook icon instagram icon linkedin icon
© 2026 VierNull Media UG. Alle Rechte vorbehalten. Der Newsletter ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung von VierNull Media UG.