Donnerstag, 15. Januar 2026
 

+ Fitness-Trend all-exclusive? + Bunte Fassaden: An dieser Malerei scheiden sich die Geister + Bauarbeiten am Rheinufertunnel +

 
  
Guten Morgen ,

wenn es um Sport geht, bin ich ein One-Hit-Wonder. Ich probiere viel aus, aber meistens nur einmal. Das Wunder besteht oft darin, dass ich überhaupt noch Luft bekomme. Vergangenen Sommer war ich bei „Sport im Park“ an den Rheinwiesen – ein städtisches Angebot für alle. Auch für mich, die gerne mit hochrotem Kopf aus der Liegestütz-Position auf ihr Handtuch plumpst. Und erstmal liegen bleibt.

Als Nächstes verirrte ich mich zu Beat 81 an der Immermannstraße. Die Fitnesskette bietet hochintensive Intervalltrainings an. Ein gefühlter Mix aus Nahtoderfahrung und Überwachungsstaat. Sensoren messen die Herzfrequenz aller Teilnehmenden. Auf einem Bildschirm sieht man dann, wer richtig Gas gibt. Und wo noch Luft nach oben ist. Ich fand es gleichzeitig schrecklich und toll. Genau der soziale Druck, den ich brauche, um in kurzer Zeit alles zu geben.

Im Fitnessstudio läuft das anders. Sobald ich bei FitX durch das Drehkreuz gehe, fühle ich mich bereits sportlich – obwohl ich noch gar nichts geleistet habe. Der Rest? Ein paar Übungen. Mehrfach die Trinkflasche auffüllen. Sehr viel aufs Handy schauen. Trotzdem, wenn mich jemand fragt: „Ich gehe ins Fitnessstudio."

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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