Wednesday, 28. August 2024
 
+ Volksverhetzung bei Twitter + Abschied vom Unverpacktladen + Vier Düsseldorfer starten bei den Paralympischen Spielen +
 
  
Guten Morgen ,

ich habe Twitter gerne genutzt. Es war das beste Medium, um in Echtzeit eine Nachrichtenlage zu verfolgen. Es gab dort interessante politische Diskussionen. Und als Journalist war es auch nicht schlecht, um eigene Recherchen zu verbreiten.

Jetzt heißt Twitter „X“, ist eine Echokammer für rechte und rechtsextreme Überzeugungen und Elon Musks beste Möglichkeit, für eine Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zu werben. Ich fühle mich dort nicht mehr wohl. Rainer V. dafür wahrscheinlich umso mehr. Der Düsseldorfer musste sich gestern wegen eines Tweets vor dem Landgericht verantworten.

Im Januar 2023, damals hieß X noch Twitter, diskutierte er unter seinem Pseudonym mit anderen Nutzern. Erst ging es um Juli Zeh, die bekannte Autorin, dann um ihre Heimatstadt Bonn. Eine Nutzerin schrieb, dass es in den 1990ern dort im Stadtteil Bad Godesberg viele Neonazis gegeben habe. V. antwortete, dass er dort selbst gelebt und „während dieser Zeit nur Salafisten und wandelnde Müllsäcke“ gesehen habe.

Das ist jetzt eine gemeine Stelle, den Text auszublenden, das wissen wir.

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